SUP HANDBUCH
Mit * markierte Themen sind besonders relevant für Kursteilnehmer 🏄
SUP-YOGA: Louisenbad Schenefeld/Steinburg
🅿️📍Stellplatz am Mühlenteich - Wohnmobilstellplatz am Mühlenteich – WICHTIG: Das ist nicht das Schwimmbad, sondern der Stellplatz gegenüber auf der westlichen Seite des Sees.
BASIC + TECHNIK: Große Tonkuhle, Itzehoe
Große Tonkuhle inkl. Fotos
🅿️ Hühnerbach 19
Wilsterau
🅿️ Kasenort
Bekau
🅿️ Fischbauchbrücke Eversdorf
Moorkanal
🅿️ Anlegestelle Moorkanal
Stör
🅿️ Städtische Schwimmsteganlage IZ
Friedrichstadt
🅿️ Seebüll Süd
SCHLÜSSEL: Direkt am Drybag befestigen, um Verlust beim Öffnen zu vermeiden.
HANDY: Sicher im Beutel verstauen.
KLEIDUNG: Zwei langärmelige Ersatz-Shirts, leichte Windjacke, Mütze.
VERPFLEGUNG: Wasser (Plastikflasche) und Energieriegel.
Befestigung: Der Drybag wird vorne unter dem Gepäcknetz gesichert.
Leihboard: Ein Drybag ist im Mietpreis enthalten.
LOKALE REGELN PRÜFEN: Informiere dich vorab über Befahrungsregeln oder Verbote des Gewässers.
NATUR SCHÜTZEN: Halte Abstand zu Schilf und brütenden Vögeln. Respektiere Naturschutzgebiete und Anlegeverbote.
RÜCKSICHT NEHMEN: Halte Abstand zu Badenden und Anglern. Die Angler sind Pächter der Gewässer und pflegen das Revier.
WETTER PRÜFEN: Achte auf die Vorhersage. Besonders ablandiger Wind oder Rückenwind erschweren den Rückweg.
SICHERHEIT:
Leash nutzen: Die Leine hält das Board bei einem Sturz in Reichweite.
Handy im Drybag: Führe ein Handy wasserdicht verpackt für Notfälle mit.
Kleidung: Wähle die Kleidung nach der Wassertemperatur, nicht nach der Lufttemperatur.
VORBEREITUNG: Nimm ausreichend Wasser mit. Übe den Wiederaufstieg auf das Board im tiefen Wasser.
LÄRM VERMEIDEN: Vermeide unnötigen Lärm. Nutze beim Entlüften ein Handtuch als Schalldämpfer für das Ventil.
KEIN MÜLL: Nimm alle Abfälle wieder mit nach Hause.
Anleitung zur Board-Rückgabe Bitte führe diese Schritte nacheinander aus, um das Material zu schonen:
IM SEE REINIGEN: Board beidseitig mit der Hand abwischen.
UMGEDREHT AUF BÖCKE: Mit der Finne nach oben ablegen.
FINNE AB: Schraube anschließend wieder mit der Finne verbinden.
ALLES IN DIE BOX: Finne, Verbindungsgummi und Paddel.
TROCKEN WISCHEN: Das gesamte Board mit Tüchern abtrocknen.
AUF DIE DECKE: Board sauber ablegen.
LUFT (LEISE) ABLASSEN: Tuch ca. 10 Sek. auf das Ventil drücken. Danach Ventil öffnen (drücken und nach rechts drehen).
1. SICHTPRÜFUNG
OBERFLÄCHE: Auf Risse, Kratzer, Verfärbungen oder Delamination prüfen.
NÄHTE: Kanten auf unsaubere Verklebungen oder Ablösungen kontrollieren.
2. DICHTHEITSTEST (7 TAGE)
DRUCK: Board auf maximalen Herstellerdruck aufpumpen und Wert notieren.
WARTEZEIT: Eine Woche stehen lassen.
BEWERTUNG: Ein Verlust bis 1 PSI ist normal (Materialdehnung).
TEMPERATUR: Sinkende Temperaturen senken den Druck physikalisch (ca. 1–2 PSI).
FEHLER: Deutlicher Druckverlust oder Blasen unter dem Deckpad (Moosgummi) sind Reklamationsgründe.
3. VENTIL & NÄHTE
PRÜFUNG: Auf Zischgeräusche achten oder verdächtige Stellen mit Seifenwasser bestreichen (Blasenbildung zeigt Lecks).
KORREKTUR: Undichte Ventile mit dem beiliegenden Schlüssel vorsichtig nachziehen.
4. ZUBEHÖR
PADDEL: Sitz von Blatt und Griff prüfen (muss verdrehsicher sein).
FINNEN: Leichtgängigkeit im Schlitten und sicheres Einrasten testen.
RUCKSACK: Reißverschlüsse und Nähte der Gurte unter Last kontrollieren.
5. SYMMETRIE
TWIST-CHECK: Längs über das Board schauen, um Verwindungen auszuschließen.
WASSERLAGE: Das Board muss ohne Last gerade und ohne Schlagseite schwimmen.
6. REKLAMATION
DOKUMENTATION: Mängel sofort fotografieren oder filmen.
FORM: Reklamation schriftlich beim Verkäufer einreichen.
GEWÄHRLEISTUNG: Kaufbeleg für die 2-jährige Frist aufbewahren.
7. MÄNGELRÜGE
HILFE: Bei Bedarf unterstütze ich bei der Formulierung der Mängelrüge.
KONTAKT: Mobil 0151 53752674.
AUSRÜSTUNG: Trockenanzug, Neopren oder Zwiebelprinzip.
SCHUTZ: Immer Ersatzkleidung und Handy im Drybag mitführen.
SPRITZSCHUTZ: Bei Stiefeln und dicken Socken Fahrradgamaschen gegen Nässe nutzen.
BEGLEITUNG: Fahrten bei niedrigen Temperaturen nicht allein durchführen.
AUFMERKSAMKEIT: Bei Eisgang Gespräche einschränken, um Kollisionen mit Schollen zu vermeiden.
SICHERHEITSLEINE: Leash zwingend tragen, damit das Board bei Wind oder Strömung nicht abtreibt.
SICHTBARKEIT: Reflektierende Kleidung und wasserdichtes Positionslicht bei früher Dämmerung nutzen.
Das Wasser ist im Frühjahr gefährlich kalt (oft nur 6 – 9 °C). Beachte diese 5 Regeln für den Saisonstart:
KLEIDUNG: Kleide dich nach der Wassertemperatur. Trockenanzug, Neopren oder Zwiebellook sind Pflicht.
LEASH-PFLICHT: Trage zwingend eine Leash. Sie verhindert, dass das Board bei Wind abtreibt und dient als Lebensversicherung.
SICHERHEIT: Paddle im Frühjahr nicht allein. Informiere jemanden an Land über deine Route und Rückkehrzeit.
NATURSCHUTZ: Halte ab März Abstand zu Schilfkanten und Uferzonen (Beginn der Brutzeit).
TECHNIK-CHECK: Prüfe Ventile und Handy-Hülle vor der ersten Tour. Beachte: Kälte reduziert die Akkulaufzeit deutlich.
Regelmäßige Wartung sichert die Langlebigkeit und Funktion deines Equipments:
WAS GESCHMIERT WIRD: Kugelscharnier, alle beweglichen Paddelteile, Finnenaufnahme und Schraubverbindungen.
MITTEL: Ausschließlich kunststoffverträgliche Fette nutzen (z. B. Silikonfett oder säurefreies Armaturenfett).
WIRKUNG: Verhindert Festfressen durch Salz, Kalk oder Sand. Alles bleibt leichtgängig.
TURNUS: Gängigkeit regelmäßig prüfen. Vor der Wintereinlagerung nachschmieren.
Die Stör ist ein Tidefluss. Der Wasserstand und die Fließrichtung ändern sich regelmäßig durch den Einfluss der Nordsee. In Itzehoe beträgt der Tidenhub etwa 2,50 Meter.
GEFAHREN: Schlickbänke und Schilf machen einen Ausstieg oft unmöglich. In Hafenbereichen erschweren Spundwände das Anlanden.
ZUGANG ITZEHOE: Schwimmsteg im Suder Hafen (gegenüber Tierschutzverein). Achtung: Der Steg ist meist nur saisonal montiert; keine Toiletten vor Ort.
SICHERHEIT: Grundsätzlich zu zweit fahren. Kontaktperson an Land über die Route informieren.
AUSRÜSTUNG: Ersatzkleidung, Getränke und Handy im Drybag. Ein Ersatzpaddel auf einem der Boards zu befestigen.
SCHUHPFLICHT: Führe immer Schuhe mit. Sie sind bei einem Notausstieg durch Schlamm, Dornen oder Weiden zwingend erforderlich.
FAHRTRICHTUNG: Bei starkem Wind gegen den Wind starten. Bei schwachem Wind gegen die Strömung (Tidenkalender prüfen) starten. So nutzt du die Unterstützung für den Rückweg.
Empfehlung: Besuche vorab einen Technikkurs, zum Beispiel bei sup-westkueste.de.
Ein pauschaler Druck von 15 PSI ist oft nicht optimal. Für maximale Performance sollte der Luftdruck an das Körpergewicht angepasst werden.
ANPASSUNG: Ein leichtes Kind benötigt weniger Druck.
STABILITÄT: Schwere Paddler riskieren bei zu geringem Druck eine Instabilität des Boards ("Bananen-Effekt").
TABELLE: Die PDF-Tabelle dient als Orientierung für Boards mit einer Standardhöhe von 15,24 cm (6 Zoll).
Hinweis: Die PDF-Tabelle darf gerne an andere Paddler weitergeleitet werden.
Ziel des Projekts war die Vermeidung eines Totalschadens durch Eigenreparatur (Ersparnis ca. 150 €). Der Zeitaufwand betrug etwa zwei Stunden. Gesamtkosten Material: Ca. 25 € bis 40 €.
MATERIAL & WERKZEUG
LAMINAT: Glasfasergewebe (160 g/qm).
HARZ: 2K-Epoxidharz (glasklar, UV-stabil).
SCHUTZ: Staubmaske, Handschuhe und Malerkrepp zum Abkleben des Boards.
HILFSMITTEL: Joghurtbecher (Mischen/Referenzprobe), Pinsel, Heizlüfter.
SCHLEIFEN: Schleifklotz und Papier (Körnung 80/120 für Grob- sowie 240/400 für Feinschliff).
ABLAUF
VORBEREITUNG: Harz und Härter im Joghurtbecher anmischen.
LAMINIEREN: Zwei Lagen Glasfaser auf den Finnenkasten aufbringen (erste Lage 2 cm kleiner als die zweite). Luftblasen mit dem Pinsel ausstreichen.
AUSHÄRTUNG: Temperatur mittels Heizlüfter auf 22 °C halten. Fortschritt an der Referenzprobe im Becher prüfen.
RUHEZEIT: Mindestens 24 Stunden bis zur Endfestigkeit warten.
FINISH: Überstehende GFK-Wölbung mit dem Schleifklotz abtragen, um den Kasten wieder zu öffnen (Staubmaske tragen).
Ein klassischer Fehler am Strand sorgt regelmäßig für Frust: Das Board wird mühsam aufgepumpt, doch beim Abziehen des Pumpenschlauchs entweicht die gesamte Luft sofort wieder mit einem lauten Zischen. Peinlich, Peinlich am vollen Strand..
Die Ursache liegt nicht an einer defekten Pumpe oder einem kaputten Board, sondern an der falschen Stellung des kleinen Ventilstifts in der Mitte des Ventils.
Das Ventil kennt nur zwei Zustände, die durch Drücken und Drehen des Stifts gewechselt werden:
Ventilstift OBEN (Ventil geschlossen): Das ist die richtige Position zum Aufpumpen. Die Luft kann durch den Druck der Pumpe in das Board hineinströmen, entweicht aber nicht wieder, wenn der Pumpenschlauch abgenommen wird.
Ventilstift UNTEN (Ventil geöffnet und arretiert): Das ist die Position zum Luftablassen. Der Stift wird heruntergedrückt und meist durch eine Vierteldrehung nach rechts eingerastet. Die Luft strömt dauerhaft aus, damit das Board zusammengerollt werden kann.
Wer sein Board nach dem letzten Ausflug zusammengerollt hat, lässt das Ventil oft im geöffneten Zustand (Stift unten).
Wird beim nächsten Aufpumpen der Pumpenschlauch einfach auf das offene Ventil gedreht, lässt sich das Board zwar scheinbar normal aufpumpen, weil der Schlauch das Ventil abdichtet. Sobald der Schlauch jedoch nach Erreichen des Zieldrucks abgezogen wird, schießt die komprimierte Luft schlagartig heraus. Die Arbeit war umsonst.
Auf jedem Board ist der maximale Druck (z. B. 15 oder 18 PSI) aufgedruckt. Dies ist die reine Material-Belastungsgrenze, die nicht überschritten werden darf.
Der tatsächlich benötigte Druck richtet sich nach dem Körpergewicht des Fahrers:
Leichte Fahrer kommen oft mit 12 bis 13 PSI aus.
Schwerere Fahrer benötigen 15 PSI, damit das Board auf dem Wasser steif bleibt und sich in der Mitte nicht durchbiegt.
Fazit vor dem Pumpen: Immer zuerst prüfen, ob der Ventilstift oben steht. Das spart Kraft und schont die Nerven am Einstieg.
Dieses Bild, das zeigt, wie ein Stand-Up-Paddler (SUP) das Board einer anderen Person stabilisiert, um ihr beim Aufsteigen zu helfen. Diese Technik ist ein wichtiges Sicherheitsmanöver, das wir auch in unseren SUP-Kursen vermitteln.