Vögel und Uferzonen schützen: Halte Abstand zu brütenden Vögeln und Schilfgürteln. Respektiere Naturschutzgebiete und Anlegeverbote.
Rücksicht auf Angler und Badende: Halte ausreichend Abstand, um Konflikte und Unfälle mit Angelschnüren oder Schwimmern zu vermeiden.
Wetter im Blick behalten: Informiere dich vorab über die Vorhersage. Achte besonders auf Wind, der dich abtreiben oder den Rückweg erschweren kann.
Sicherheit und Notfallvorsorge: Trage eine Leash und führe ein Handy im Drybag (wasserdichte Tasche) mit. Kleide dich passend zur Wassertemperatur und nimm ausreichend Verpflegung mit.
Lärm vermeiden: Nutze beim Entlüften des Boards einen Dämpfer (z. B. ein Handtuch), um Tiere und Anwohner nicht zu stören.
Keinen Müll hinterlassen: Nimm alle Abfälle wieder mit und hinterlasse die Natur so, wie du sie vorgefunden hast.
Lokale Regeln prüfen: Informiere dich vorab über spezifische Befahrungsregeln oder Verbote des jeweiligen Gewässers.
1. Sichtprüfung & Oberfläche
Untersuche das Board auf Risse, Kratzer, Verfärbungen oder Delaminationen.
Kontrolliere die Schweißnähte und Kanten auf unsaubere Verklebungen oder Ablösungen.
2. Der 7-Tage-Dichtheitstest
Pumpe das Board auf den maximalen Herstellerdruck auf (z. B. 15 PSI).
Notiere den genauen Druck und lasse das Board eine Woche stehen.
Ergebnis: Ein Verlust von bis zu 1 PSI ist normal (Materialdehnung). Alles darüber hinaus deutet auf ein Leck hin.
Wölbt sich das Moosgummi der Standfläche blasenartig, hast du einen Totalschaden.
3. Ventil- & Nahtcheck
Horche am Ventil auf Zischgeräusche. Wenn es zischt, ziehe es ganz leicht mit der mitgelieferten Ventilkralle an.
Profi-Tipp: Bestreiche das Ventil oder verdächtige Nähte mit Seifenwasser. Entstehen Blasen, ist die Stelle undicht.
Ziehe das Ventil bei Bedarf mit dem beiliegenden Schlüssel vorsichtig nach.
4. Zubehör-Funktionstest
Paddel: Prüfe, ob das Blatt oder der Griff bei seitlicher Drehung verrutscht (Klemmfehler).
Finnen: Teste, ob sie leicht in den Schlitten gleiten und sicher einrasten.
Rucksack: Kontrolliere Reißverschlüsse und die Nähte der Schultergurte unter Last.
5. Symmetrie & Wasserlage
Prüfe an Land (Blick längs über das Board), ob es in sich verdreht ist (Twist).
Im Wasser: Das Board muss ohne Last gerade und ohne Schlagseite schwimmen.
Achte bei der ersten Probefahrt auf ungewöhnliche Verformungen oder Geräusche.
6. Formelles zur Reklamation
Mängel immer sofort fotografieren oder filmen.
Reklamation schriftlich beim Verkäufer einreichen.
Kaufbeleg für die 2-jährige Gewährleistung sicher aufbewahren.
7. Schriftliche Mängelrüge
Ruf mich an Ich helfe dir gern bei der Formulierung der Mängelrüge.
Norbert +49 151 53752674
Ausrüstung & Schutz: Ob Trocken-, Neoprenanzug oder Zwiebellook – nimm immer eine Ersatzmütze, Ersatzhandschuhe und dein Handy mit. Falls du mit Winterstiefeln und zwei Paar Socken fährst, vergiss die Fahrradgamaschen gegen Spritzwasser nicht.
Notfallgepäck: Pack bei einem Zwiebellook zwei langärmelige Ersatz-T-Shirts und eine Windjacke in den Drybag.
Begleitung: Auf dem Wasser und grundsätzlich auf Fließgewässern bedeutet allein fahren, ist zu zweit fahren – vermeide Solo-Touren bei niedrigen Temperaturen.
Aufmerksamkeit bei Eis: Schränke bei Eisgang oder Eisbergen Gespräche ein; die Gefahr, beim Plaudern gegen eine harte Scholle oder einen Eisberg zu prallen, ist hoch.
Wärme-Vorsorge: Halte heißen Tee zum Aufwärmen und warmes Wasser für die Boardwäsche nach der Tour bereit.
Sicherheitsleine (Leash): Trage zwingend eine Leash, damit das Board bei einem Sturz im Wind oder in der Strömung nicht abtreibt.
Licht und Sichtbarkeit: Da die Dämmerung im Winter früh einsetzt, sorge für reflektierende Kleidung und führe ein wasserdichtes Positionslicht mit.
Damit dein Equipment langlebig bleibt und die Mechanik nicht festsetzt, ist eine regelmäßige Wartung wichtig:
Was geschmiert wird: Das Kugelscharnier, alle beweglichen Teile des Paddels sowie die Finnenaufnahme und deren Schraubverbindungen.
Das richtige Mittel: Verwende ausschließlich Fett, das Kunststoffe nicht angreift. Gut geeignet sind beispielsweise Silikonfette oder säurefreie Armaturenfette.
Wirkung: Die Schmierung verhindert, dass Bauteile durch Salz, Kalk oder feinen Sand festfressen. Alles bleibt leichtgängig und lässt sich auch nach längerer Zeit problemlos verstellen oder demontieren.
Turnus: Prüfe die Gängigkeit regelmäßig und schmiere vor allem vor der Wintereinlagerung nach.