Bekleidung: Sportkleidung (eng anliegend), ggf. Windjacke.
Schuhwerk: Badelatschen für den Weg zum Wasser, barfuß oder Wasserschuhe auf dem Board.
Nach dem Kurs: Kompletter Satz Wechselkleidung und Handtuch.
Im Drybag (wasserdichte Tasche): Zwei langärmelige Hemden, Windjacke.
Verpflegung: Getränke (nur Plastikflaschen) und Energieriegel.
Wichtig: Brille bitte nur mit Sicherungsband.
Wichtig: Schlüssel immer direkt am Drybag befestigen (Schutz vor Verlust beim Herausholen anderer Dinge).
Kommunikation: Handy (wassergeschützt).
Kleidung: 2 langärmelige T-Shirts, leichte Windjacke, Mütze.
Verpflegung: Wasser (Plastikflasche), Energieriegel.
Vögel und Uferzonen schützen: Halte Abstand zu brütenden Vögeln und Schilfgürteln. Respektiere Naturschutzgebiete und Anlegeverbote.
Rücksicht auf Angler und Badende: Halte ausreichend Abstand, um Konflikte und Unfälle mit Angelschnüren oder Schwimmern zu vermeiden.
Wetter im Blick behalten: Informiere dich vorab über die Vorhersage. Achte besonders auf Wind, der dich abtreiben oder den Rückweg erschweren kann.
Sicherheit und Notfallvorsorge: Trage eine Leash und führe ein Handy im Drybag (wasserdichte Tasche) mit. Kleide dich passend zur Wassertemperatur und nimm ausreichend Verpflegung mit.
Lärm vermeiden: Nutze beim Entlüften des Boards einen Dämpfer (z. B. ein Handtuch), um Tiere und Anwohner nicht zu stören.
Keinen Müll hinterlassen: Nimm alle Abfälle wieder mit und hinterlasse die Natur so, wie du sie vorgefunden hast.
Lokale Regeln prüfen: Informiere dich vorab über spezifische Befahrungsregeln oder Verbote des jeweiligen Gewässers.
1. Sichtprüfung & Oberfläche
Untersuche das Board auf Risse, Kratzer, Verfärbungen oder Delaminationen.
Kontrolliere die Schweißnähte und Kanten auf unsaubere Verklebungen oder Ablösungen.
2. Der 7-Tage-Dichtheitstest
Pumpe das Board auf den maximalen Herstellerdruck auf (z. B. 15 PSI).
Notiere den genauen Druck und lasse das Board eine Woche stehen.
Ergebnis: Ein Verlust von bis zu 1 PSI ist normal (Materialdehnung). Alles darüber hinaus deutet auf ein Leck hin.
Wölbt sich das Moosgummi der Standfläche blasenartig, hast du einen Totalschaden.
3. Ventil- & Nahtcheck
Horche am Ventil auf Zischgeräusche. Wenn es zischt, ziehe es ganz leicht mit der mitgelieferten Ventilkralle an.
Profi-Tipp: Bestreiche das Ventil oder verdächtige Nähte mit Seifenwasser. Entstehen Blasen, ist die Stelle undicht.
Ziehe das Ventil bei Bedarf mit dem beiliegenden Schlüssel vorsichtig nach.
4. Zubehör-Funktionstest
Paddel: Prüfe, ob das Blatt oder der Griff bei seitlicher Drehung verrutscht (Klemmfehler).
Finnen: Teste, ob sie leicht in den Schlitten gleiten und sicher einrasten.
Rucksack: Kontrolliere Reißverschlüsse und die Nähte der Schultergurte unter Last.
5. Symmetrie & Wasserlage
Prüfe an Land (Blick längs über das Board), ob es in sich verdreht ist (Twist).
Im Wasser: Das Board muss ohne Last gerade und ohne Schlagseite schwimmen.
Achte bei der ersten Probefahrt auf ungewöhnliche Verformungen oder Geräusche.
6. Formelles zur Reklamation
Mängel immer sofort fotografieren oder filmen.
Reklamation schriftlich beim Verkäufer einreichen.
Kaufbeleg für die 2-jährige Gewährleistung sicher aufbewahren.
7. Schriftliche Mängelrüge
Ruf mich an. Ich helfe dir gern bei der Formulierung der Mängelrüge.
Norbert +49 151 53752674
Ausrüstung & Schutz: Ob Trocken-, Neoprenanzug oder Zwiebellook – nimm immer eine Ersatzmütze, Ersatzhandschuhe und dein Handy mit. Falls du mit Winterstiefeln und zwei Paar Socken fährst, vergiss die Fahrradgamaschen gegen Spritzwasser nicht.
Notfallgepäck: Pack bei einem Zwiebellook zwei langärmelige Ersatz-T-Shirts und eine Windjacke in den Drybag.
Begleitung: Auf dem Wasser und grundsätzlich auf Fließgewässern bedeutet allein fahren, ist zu zweit fahren – vermeide Solo-Touren bei niedrigen Temperaturen.
Aufmerksamkeit bei Eis: Schränke bei Eisgang oder Eisbergen Gespräche ein; die Gefahr, beim Plaudern gegen eine harte Scholle oder einen Eisberg zu prallen, ist hoch.
Wärme-Vorsorge: Halte heißen Tee zum Aufwärmen und warmes Wasser für die Boardwäsche nach der Tour bereit.
Sicherheitsleine (Leash): Trage zwingend eine Leash, damit das Board bei einem Sturz im Wind oder in der Strömung nicht abtreibt.
Licht und Sichtbarkeit: Da die Dämmerung im Winter früh einsetzt, sorge für reflektierende Kleidung und führe ein wasserdichtes Positionslicht mit.
Die Sonne lockt, aber das Wasser ist noch gefährlich kalt. Bitte beachtet für euren Saisonstart diese 5 Grundregeln:
Kleidung: „Dress for the water, not for the air.“ Das Wasser hat oft nur 6 – 9 °C. Trockenanzug, Neopren oder Zwiebellook sind Pflicht.
Leash-Pflicht: Ohne Leash treibt das Board bei Wind in Sekunden weg. Sie ist im kalten Wasser deine Lebensversicherung.
Sicherheit: Paddle im Frühjahr nicht allein. Informiere immer jemanden an Land über deine geplante Route und Rückkehrzeit.
Naturschutz: Ab März beginnt die Brutzeit. Halte ausreichend Abstand zu Schilfkanten und Uferzonen.
Technik-Check: Prüfe dein Board (Ventile) und deine Handy-Hülle vor der ersten Tour. Kälte reduziert die Akkulaufzeit deines Smartphones deutlich.
Passt auf euch auf und einen guten Start!
Damit dein Equipment langlebig bleibt und die Mechanik nicht festsetzt, ist eine regelmäßige Wartung wichtig:
Was geschmiert wird: Das Kugelscharnier, alle beweglichen Teile des Paddels sowie die Finnenaufnahme und deren Schraubverbindungen.
Das richtige Mittel: Verwende ausschließlich Fett, das Kunststoffe nicht angreift. Gut geeignet sind beispielsweise Silikonfette oder säurefreie Armaturenfette.
Wirkung: Die Schmierung verhindert, dass Bauteile durch Salz, Kalk oder feinen Sand festfressen. Alles bleibt leichtgängig und lässt sich auch nach längerer Zeit problemlos verstellen oder demontieren.
Turnus: Prüfe die Gängigkeit regelmäßig und schmiere vor allem vor der Wintereinlagerung nach.
Die Stör ist ein von den Gezeiten der Nordsee stark beeinflusster Fluss. Das Wasser der Elbe drückt bei Flut in die Stör, wodurch sich der Wasserstand regelmäßig ändert und sogar die Fließrichtung des Flusses wechselt. Dieser Tideneinfluss macht sich von der Mündung an rund 50 Flusskilometer weit bis nach Kellinghusen bemerkbar. Der Tidenhub (die Höhendifferenz des Wasserstandes zwischen Ebbe und Flut) der Stör beträgt in Itzehoe etwa 2,50 Meter. Bei Niedrigwasser werden teilweise breite Schlickbänke am Ufer sichtbar. Die Schlickbänke und der Schilfbewuchs machen einen ungeplanten Ausstieg aus der Stör teilweise unmöglich. Beachte daher unbedingt folgende Hinweise:
Zugang in Itzehoe über den städtischen Schwimmsteg im Suder Hafen, gegenüber vom Tierschutzverein. Achtung: Er wird in der Winterzeit abgebaut. In der Nähe des Schwimmstegs gibt es keine Toiletten oder Waschmöglichkeiten.
Fahre auf der Stör grundsätzlich zu zweit. Informiere zusätzlich vorab eine Kontaktperson über eure Route.
Verstaue Ersatzkleidung, Getränke und ein Handy in einem wasserdichten Sack - Drybag -. Befestige ein zweites Paddel auf einem der Boards.
Fahrtrichtung: Starte bei starkem Wind gegen den Wind. Bei schwachem Wind richte dich nach dem Tidenkalender und starte gegen die Strömung. So hast du auf dem Rückweg, wenn die Kräfte nachlassen, Rückenwind oder schiebst mit der Strömung und kommst einfacher zum Ausgangspunkt zurück.
Zusammenfassend gilt: Fahre auf der Stör grundsätzlich zu zweit und besuche einen SUP-Technikkurs, zum Beispiel bei sup-westkueste.de
Haftungsausschluss Die Befahrung der Stör erfolgt auf eigene Gefahr und Verantwortung. Alle Informationen und Sicherheitshinweise in diesem Text wurden sorgfältig zusammengestellt. Sie ersetzen jedoch nicht die eigene Prüfung der Bedingungen vor Ort. Wasserstand, Wetter und Strömung können sich schnell ändern. Eine Haftung für Personen- oder Sachschäden, die aus der Nutzung dieser Hinweise oder durch das Paddeln auf der Stör entstehen, ist ausgeschlossen.
Projekt Reparatur eines vorn und hinten gebrochenen Finnenkastens. Ziel war die Vermeidung eines Totalschadens durch Werkstattkosten von 150 Euro zuzüglich Transport. Der Zeitaufwand betrug etwa zwei Stunden.
Material
Glasfasergewebe (für zwei Lagen), 160 g/qm
Harz und Härter: 750g Epoxidharz 2K Harz + Härter + Handschuhe EP Laminierharz in Profi Qualität Glasklar und geruchsarm Gießharz Epoxy UV Stab. für Holz Tisch Boden Aquarium Terra Formenbau GFK DIPOXY-2K-700
Malerkrepp (zum Schutz des Boards)
Werkzeuge und Hilfsmittel
Joghurtbecher (zum Anmischen und als Referenzprobe für die Aushärtung)
Nichthaarender Pinsel
Heizlüfter (zur Temperaturregelung auf 22 Grad)
Staubmaske (für den Arbeitsschutz beim Schleifen)
Schleifklotz
Schleifpapier (Körnung 80 oder 120 für den Grobschliff, 240 und 400 für den Feinschliff)
Ablauf
Anmischen von Harz und Härter im Joghurtbecher.
Laminieren von zwei Lagen Glasfaser auf den nach oben offenen Finnenkasten. Die erste Lage ist 2 cm kleiner, als die zweite. Mit dem Pinsel vorsichtig die Luftblasen ausstreichen.
Temperieren der Umgebung mit dem Heizlüfter auf konstante 22 Grad.
Prüfung des Aushärtungsgrades anhand der Harz-Referenz im Joghurtbecher.
Einhalten einer Ruhezeit von mindestens 24 Stunden für die Endfestigkeit.
Abtragen der konvexen GFK-Wölbung oberhalb der Kastenkrone mittels Schleifklotz und Schleifpapier unter Verwendung der Staubmaske, um den Finnenkasten wieder zu öffnen.